Direkt zum Hauptbereich

Wieso sind sie so nett?

Die zwei Wochen Schulfrei taten Kiara sehr gut und ihr Körper erholte sich von den Attacken. Sie ging sehr viel raus und versank in Gedanken. Ihr ging Caro nicht aus dem Kopf. Sie tat ihr leid und Kiara fühlte sich schuldig. Was wäre, wenn Caro dadurch noch unglücklicher wurde als sie es so schön war? Mia und Marco versuchten sie abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen. Die 14 Tage vergingen sehr schnell und schon war der Tag gekommen, an dem sie wieder in ihren persönlichen Höllenschlund musste. Sie zog sich irgendetwas an, denn sie würde sicherlich nicht unbefleckt wieder nach Hause kehren. Marco hatte ihr versprochen, dass er sie abholen würde. Er hatte sich den Stundenplan notiert und er würde sein Versprechen halten, da war sich Kiara sicher.

Sie ging ohne Frühstück außer Haus. Ihre Eltern waren vor gut einer Woche auf eine Dienstreise gefahren und würden wohl so schnell nicht wieder nach Hause kommen. Der Weg zur Schule lief sie mit leerem Blick und leerem Kopf. Sie merkte, dass ihr Körper nur noch funktionierte und nicht kein Gefühl zuließ. Doch eine Frage tauchte immer wieder auf. Sie konnte sie sich nicht beantworten und sie wusste das sie bis zur Antwort diese Frage in ihr Kopf meißeln würde. "Was erwartet mich in meiner Klasse?" Als sie das Schulgelände betrat kam von keinem, den sie auf ihren eng in ihre Klasse trat ein Wort. Alle schauten sie nur an. Es kam ihr komisch vor und sie bekam Angst. Irgendwas stimmte nicht, sollte sich der Alptraum von letztens sich bewahrheiten? war dies ihr letzter Gang, den sie beschreiten würde? Tausend Fragen schossen ihr in diesem Moment durch den Kopf auf der Suche nach einer Antwort. Doch keine Einzige konnte beantwortet werden.

Vor der Tür, ihres Klassenzimmers, stehen und atmete einmal tief ein bevor sie die Klinke in die Hand nahm um die Tür zu öffnen. Als sie in den Raum trat richteten sich alle Blicke auf sie. Sofort schaute sie auf Angelines und Caros Platz. Beide saßen da und hatten ihre Köpfe zusammengesteckt. "Guten Morgen Kiara." erklang es etwas schüchtern von Miriams Platz, als Kiara vorbei ging. Etwas verstört schaute Kiara zu Miriam und brachte ein zaghaftes "Guten Morgen." hervor. Unbeirrt ging sie zu ihrem Platz und packte ihre Sachen aus. Als Angeline und Caro bemerkten, dass sie wieder da war, kamen sie sofort rüber. Angeline setzte sich wie immer auf den Tisch und Caro neben sie. Kiaras Atem stockte und sie merkte wie ein schwerer und dicker Kloß ihre Kehle zuschnürte. "Kiara, du hast viel verpasst in den zwei Wochen. Wenn du möchtest kann ich dir meine Aufzeichnungen kopieren und geben." begann mit freundlicher Stimme Angeline. Kiara schaute sie nur verwirrt an und konnte ihren eigenen Ohren nicht glauben. Hatte sie es gerade richtig verstanden? Angeline bot ihre Hilfe an?

"JA und wenn du irgendwelche Fragen hast, dann frag uns ruhig. Wir werden es dir dann schon erklären." fügte Caro freudestrahlend hinzu. "Ähm ... Ja danke" Waren die einzigen Worte die Kiara hervor brachte. Mit dem Vorklingeln, verschwanden die beiden Schülerinnen wieder auf ihre Plätze. Verwirrt und immer noch ungläubig blickte Kiara auf ihren Platz und verstand die Welt nicht mehr. "Wieso sind alle nur so nett zu mir?" fragte sie sich im Stillen. Konnte es sein, dass Frau Sommer schon mit ihnen geredet hatte? Sie wollte dieser Sache auf die Spur kommen und beschloss in der nächsten Pause mit Frau Sommer zu reden.

Kommentare

  1. Hoffentlcih liegt es an Frau Sommer und niacht daran, dass sie sich schon die nächsten Gemeinhiten ausdenken.

    Gruß
    Geschichtenblogger

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der neue Blog der schon etwas älter ist. =)

Huhu meine Leser, ja da hab ich doch ein kleines bisschen gebraucht. Aber so beim Stöbern in dem alten Blog hab ich doch glatt festgestellt, dass ich euch noch gar nicht gesagt habe. Der neue Blog ist da!!!!! Ja, schaut einfach mal rein. Und noch einmal Sorry für das zu spät erzählen, aber für mich war 2011 ein Jahr was besser in der Vergangenheit aussieht als es in der Gegenwart war. Na denn viel Spaß beim stöbern und lesen; und bitte schreibt Kommentare. Ich würde mich auf jeden Fall freuen. Eure Wasserfee http://querbeet-wasserfee85.blogspot.de/

Die letzen Worte

Leider hat in diese Geschichte kein gutes Ende, aber es soll die Menschen auch wachrütteln, was passieren kann. Wenn man einen Menschen Mobbt. Mobbing ist nicht nur an Schulen ein Thema, auch im Arbeitsleben hat man mit diesen Problemen zu kämpfen. Ich wollte mit dieser Geschichte etwas sagen. Wenn man in seinem Umfeld sieht, dass jemand anderes gemobbt wird. Sollte man nie wegschauen, sondern denjenigen helfen. Ich weiß das das Ende sehr erschreckend ist, aber ich weiß wie sich Menschen fühlen, die wie Kiara gemobbt werden. Ein Teil meiner Vergangenheit steckt in dieser Geschichte und ich habe mir diesen Weg ausgesucht, um mit diesem Thema abzuschließen. Mich hat das Mobbing sehr lange beschäftigt. In unserer Gesellschaft gibt es einfach zuviele Menschen die nicht sehen wie sehr es einen trifft, wenn man gemobbt wird. Welche Konsequenzen daraus folgen können. Doch werden diese Menschen, die andere mobben, leider nicht einsehen, dass sie damit Persönlichkeiten kaputt machen. So ist es ...

Raus mit dir

In letzter Zeit stritten sich Kiaras Eltern immer häufiger und lauter. Kiaras Vater verschwand immer öfters nach einem Streit und ihre Mutter vergrub sich dann in ihrem Schlafzimmer. Ihre Eltern achteten zwar darauf, dass sie ihre Streitigkeiten nicht von Kiara austrugen, doch sie vernahm die Spannung zwischen ihren Eltern wahr und auch die Streitereien nahm sie wahr. Wieder einmal kam ihr Vater sehr spät von einer Sitzung in der Firma nach Hause und ihre Mutter wartete in dem Wohnzimmer auf ihren Mann. Er hatte sich nach seiner Arbeit noch in einem Gasthof etwas gegöhnt und ließ seine Frau absichtlich etwas warten. Er wollte ihr absichtlich aus dem Weg gehen. Er hatte schon lange die Lust verloren, sich ständig zu rechtfertigen, wieso er erst so spät nach Hause kam. Einmal wieder wollte sich nach oben schleichen und einfach nur noch ins Schlafzimmer gehen und sich schlafen legen. Doch seine Pläne wurden von seiner Frau durchkreuzt. Als er an der Wohnzimmertür vorbeikam stand sie von ...