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das belauschte Gespräch

Am nächsten Tag hatte Kiara sehr viel Energie, sodass sie beschloss, einen kleinen Stadtbummel zu machen. Es war Sonntag und die Geschäfte hatten alle zu, aber das störte sie überhaupt nicht. Ihr machte es viel Spaß ihre Nase an die Fensterscheibe, des Schaufensters zu drücken um zu sehen was es für Sachen in den Läden gab. Sie bog in eine kleine Seitenstraße ein und hörte sehr bekannte Stimme. Eine erkannte sie sofort. Es war Jasons Stimme, die anderen waren ihr auch nicht so unbekannt. Sie folgte den Stimmen langsam und schaute, wo sie herkamen. Aus einem Nebeneingang standen vier Personen und eine davon hatte die Gestalt von Jason.

Sie wollte gerade weitergehen, als sie ein Satz stoppen ließ. Sie sprachen über ihre Freundin Mia. Sie beschloss etwas mitzuhören, aber so dass man sie nicht bemerken würde. Sie kramte in ihrer Tasche nach ihrem Handy und schaltete es aus. Danach versteckte sie sich in einem dunklen Winkel und lauschte dem Gespräch.

"Na hast du es geschafft die Kleine gestern flach zu legen?" fragte ein etwas stämmiger Junge. Die anderen Jungs begannen zu kichern und meinten im Chor, "Ja erzähl schon. Hast du sie endlich rumgekriegt." Jason schaute sie an und schmunzelte. "Nein, sie ist echt ein harter Brocken. Normalerweise hab ich nicht so die Schwierigkeiten. Aber die Kuh macht es mir richtig schwer. Jedes Mal blockt sie ab. Aber sie wird schon meinem 'Jasoncharme' unterliegen. Das garantier ich euch." Die Jungs lachten und Kiara stockte der Atem. So hatte sie ihn nicht eingeschätzt. Sie wollte gehen, doch je mehr Informationen sie hatte, umso größer wäre die Chance, ihrer Freundin helfen zu können.

Wieder lachten die Jungs gemeinsam und der Dicke klopfte Jason auf die Schulter. "Ja ja, der berühmte Jasoncharme. Ich glaub deine Masche zieht nur bei dem kleinen Gymnasiastin ding nicht. Sie ist dir wohl doch eine Stufe zu hoch." "Ach quatsch, Maik. Ich hab mich nur etwas warm gelaufen, nun fahr ich die ganze Palette auf und ihr werdet sehen bis Ende nächster Woche hab ich die Kleine flach gelegt." antwortete er ihm. "Aber vergiss nicht die Beweisfotos, Jason." stotterte vor Aufregung ein kleiner schmächtiger Junge, der links neben Jason stand. "Na Logo, Ralf. Ich werd schon die Fotos mitbringen keine Angst. Dann haste wieder eine neue Vorlage." Wieder grölten alle los. "Man ey, das ist gemein." protestierte der kleine Ralf. Man konnte aus seiner Stimme klar erkennen dass er sich ertappt fühlte.

Das reichte Kiara. Sie machte sich unbemerkt auf den Weg nach Hause. Sie versank in Gedanken und suchte eine Möglichkeit wie sie es am Schonendsten ihrer Freundin beibringen sollte. Doch egal wie sie es anfing, alles klang nicht glaubwürdig genug. Sie kam verzweifelt zu Hause an. Sie setzte sich an ihren PC und überlegte kurz ob sie nicht das, was sie gerade erfahren hatte, nicht lieber für sich behalten sollte.

Kommentare

  1. Uhhh.. was ne ferkelei..

    Hoffentlich glaubt Mia ihr auch.

    Gruß
    Geschichtenblogger

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