Direkt zum Hauptbereich

Rettung in letzter Minute

Kiara beruhigte sich langsam wieder und verließ nach einem prüfenden Blick in den Spiegel die Toilette. Als sie sah, dass der Tisch an dem sie mit ihrer Freundin gesessen hatte war leer. Ihr Blick wandte sich automatisch an die Tür wo Mia mit Angeline und Caro stand. Die lauten Worte der drei Mädchen drangen durch die geschlossene zwar gedämpft aber immer noch gut verständlich.

Die Drei stritten hefig und Kiara wusste das es um sie ging. Sie beschloss zu zahlen und dem Kellner zu sagen, dass er den Tisch trotzdem noch nicht abräumen sollte. Danach ging sie zu den Drei. Sie wollte ihre Freundin beschützen, denn sie wusste wie die Situation enden konnte. Sie stellte sich hinter Mia und fasste ihr an die Schulter. "Mia lass es sein, die sind es einfach nicht wert." sprach sie in einem sehr ruhigen Ton. "Nein Kiara. Es reicht jetzt irgendwann muss mal Schluss sein." entgegnete ihr Mia gereizt.

Ohne einem weiteren Wort entgegen zubringen fasste sich Kiara ein Herz und stellte sich zwischen Mia und den anderen Beiden. "Hört jetzt mal zu. Es reicht lasst uns in Ruhe und geht einfach. Verschwindet, okay?" sprach Kiara ernst und schaute Angeline und Caro fest an. Sie wollte nicht, dass Mia etwas passierte. Angeline grinste Kiara herablassend an. "Ekelporno du willst mir vorschreiben was ich zu machen habe? Du fühlst dich wohl jetzt stark, aber das werde ich dir schon austreiben, du Stück Dreck." Sie hob ihre Hand und wollte gerade zuschlagen, als jemand von hinten ihre Hand festhielt. "Das lassen wir mal schön sein und ich will nicht mehr hören, dass du so etwas tust. Haben wir uns verstanden?!" Das war eindeutig die Stimme von Marco. Kiara schaute ihn an und war überglücklich das er da war.

Angelines und Caros Ausdruck war überrascht und überfordert. Sie drehten sich um und sahen ihn an. Dann stammelte Angeline unsicher. "Ja ich werde es nicht mehr machen." Caro nickte nur und beide Mädchen gingen schnell von dannen. Mia schob sich an Kiara vorbei und fiel ihrem Bruder um den Hals. "Oh Dankeschön Bruderherz. Du warst die Rettung in letzter Sekunde." Er grinste sie an und blickte dann zu Kiara. "Ist bei euch beiden auch alles in Ordnung?" Kiara nickte nur und Mia hakte sich bei ihrem Bruder ein. "So nun lad ich unseren Retter auf einen Kaffee ein und ich lasse kein Nein gelten." sagte sie freudestrahlend und ging mit ihm hinein. Kiara, die immer noch etwas überrascht über den plötzlichen Auftritt von Marco war trottete hinten den Zwei her.

Sie setzten sich an ihren Tisch und bestellten noch etwas. während sie trunken erzählte Mia die ganze Geschichte und Kiara schaute traurig und schüchtern in ihre Tasse. "Kiara du musst dich währen und unbedingt mit jemanden reden. Am besten du redest wirklich mit einem Lehrer, du kannst dir nicht alles gefallen lassen. Das was sie mit dir machen ist nicht mehr normal. Versprich mir bitte mit einem Lehrer zu reden und wenn du Hilfe brauchst schreib Mia eine Nachricht und ich komm und helfe dir, ja?" sprach Marco mit ernster Stimme und schaute sie eindringlich an. Sie schaute ihn leicht errötet an und nickte. Ein kleiner und zarter Dank kam noch über ihre Lippen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der neue Blog der schon etwas älter ist. =)

Huhu meine Leser, ja da hab ich doch ein kleines bisschen gebraucht. Aber so beim Stöbern in dem alten Blog hab ich doch glatt festgestellt, dass ich euch noch gar nicht gesagt habe. Der neue Blog ist da!!!!! Ja, schaut einfach mal rein. Und noch einmal Sorry für das zu spät erzählen, aber für mich war 2011 ein Jahr was besser in der Vergangenheit aussieht als es in der Gegenwart war. Na denn viel Spaß beim stöbern und lesen; und bitte schreibt Kommentare. Ich würde mich auf jeden Fall freuen. Eure Wasserfee http://querbeet-wasserfee85.blogspot.de/

Die letzen Worte

Leider hat in diese Geschichte kein gutes Ende, aber es soll die Menschen auch wachrütteln, was passieren kann. Wenn man einen Menschen Mobbt. Mobbing ist nicht nur an Schulen ein Thema, auch im Arbeitsleben hat man mit diesen Problemen zu kämpfen. Ich wollte mit dieser Geschichte etwas sagen. Wenn man in seinem Umfeld sieht, dass jemand anderes gemobbt wird. Sollte man nie wegschauen, sondern denjenigen helfen. Ich weiß das das Ende sehr erschreckend ist, aber ich weiß wie sich Menschen fühlen, die wie Kiara gemobbt werden. Ein Teil meiner Vergangenheit steckt in dieser Geschichte und ich habe mir diesen Weg ausgesucht, um mit diesem Thema abzuschließen. Mich hat das Mobbing sehr lange beschäftigt. In unserer Gesellschaft gibt es einfach zuviele Menschen die nicht sehen wie sehr es einen trifft, wenn man gemobbt wird. Welche Konsequenzen daraus folgen können. Doch werden diese Menschen, die andere mobben, leider nicht einsehen, dass sie damit Persönlichkeiten kaputt machen. So ist es ...

Raus mit dir

In letzter Zeit stritten sich Kiaras Eltern immer häufiger und lauter. Kiaras Vater verschwand immer öfters nach einem Streit und ihre Mutter vergrub sich dann in ihrem Schlafzimmer. Ihre Eltern achteten zwar darauf, dass sie ihre Streitigkeiten nicht von Kiara austrugen, doch sie vernahm die Spannung zwischen ihren Eltern wahr und auch die Streitereien nahm sie wahr. Wieder einmal kam ihr Vater sehr spät von einer Sitzung in der Firma nach Hause und ihre Mutter wartete in dem Wohnzimmer auf ihren Mann. Er hatte sich nach seiner Arbeit noch in einem Gasthof etwas gegöhnt und ließ seine Frau absichtlich etwas warten. Er wollte ihr absichtlich aus dem Weg gehen. Er hatte schon lange die Lust verloren, sich ständig zu rechtfertigen, wieso er erst so spät nach Hause kam. Einmal wieder wollte sich nach oben schleichen und einfach nur noch ins Schlafzimmer gehen und sich schlafen legen. Doch seine Pläne wurden von seiner Frau durchkreuzt. Als er an der Wohnzimmertür vorbeikam stand sie von ...