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Papas neue Freundin

Seid dem Gespräch mit ihrer Mutter hatte sich das Verhältnis wieder gebessert und die beiden Frauen unternahmen sehr viel miteinander. Kiara unterstützte ihre Mutter in allen Dingen und baute sie immerwieder auf. Sie wusste das ihre Mutter jetzt ihre Unterstützung brauchte. Sie wusste das sie ihre Mutter nach einem langen Tag im Büro aufmuntern musste. So hatte sie an einem Montag beschlossen nach der schule in die Stadt zu gehen und ihrer Mutter einfach mal ein paar ihrer Lieblingspralinen zu kaufen und dann noch einige Badeutensilien. Ihre Mutter sollte ein schönes Entspannungsbad mit vielen Kerzen und beruhigender Musik bekommen. So kam es Kiara auch gelegen, dass die letzten drei Stunden des Unterrichts auffielen. Nun konnte sie in aller Ruhe einkaufen gehen und die Sachen dafür besorgen. Sie schlenderte vergnügt durch die Einkaufspassage, als sie in einem Café ihren Vater sah. Er hatte eine sehr hübsche und junge Frau an seiner Seite. Kiara schreckte zurück und versteckte sich in ...

Zusammenfassung 4

Was bisher geschah... ... Mia hatte die Aufnahmeprüfung auf dem Sportgymnasium bestanden und zog mit ihrer Familie nach München. Der Abschied von ihrer besten Freundin fiel Kiara sehr schwer. Doch schon kurze Zeit später kam der nächste Schock für sie. Ihr Vater und ihre Mutter stritten immer häufiger und so beschlossen Kiaras Eltern sich zu trennen. Ihr Vater zog aus dem gemeinsamen Haus aus. Ihre Mutter brach zusammen, da sie ihren Ehemann noch liebte. Bei den ganzen Stress und Trauer um die gescheiterte Ehe sorgte sich ihre Mutter kaum um sie. So vernachlässigte Kiara die Schule und fühlte sich im Stich von allen gelassen. Immermehr zog sie sich zurück und suchte ihren Trost im Internet. Erst mit dem Brief der Schule erkannte Kiaras Mutter den Fehler und versuchte sich ihrer Tochter wieder anzunähern. In einem Gespräch zwischen Tochter und Mutter kamen sie sich wieder näher. Kiara erkannte, dass sie ihrer Mutter sehr viel bedeutete.

was wird mit mir

Es vergingen einige Tage nach dem Auszug von ihrem vater aus dem gemeinsamen Haus. Alle hatten sich wieder etwas beruhigt, so schien es jedenfalls von außen. Doch wenn man genau hinschaute konnte man sehen, dass dies nur eine Fassade war. Nach dem Auszug hatte sich ihr Vater nicht einmal mehr bei ihr gemeldet und auch ihre Mutter lebte nun mehr in einer anderen Welt, wo Kiara kaum noch eine Rolle spielte. Sie vertiefte sich in ihre Arbeit und kam immer sehr spät nach Hause. Selbst dann blieb ihre Mutter sehr unruhig und huschte durchs Haus. Kiara fühlte sich immer einsamer und von jedem im Stich gelassen. Immer wieder spuckte eine Frage in ihren Kopf. "Was wird nun mit mir? Wer will mich jetzt noch haben?" Auch der Kontakt zu ihrer besten Freundin Mia war schon seit längerer Zeit verloren gegangen. So zog sie sich auch immer mehr zurück und suchte den Trost in diversen Chatportalen im Internet. In der Schule lief es auch schon eine ganze Weile nicht mehr sehr gut und sie ruts...

Der Auszug von Papa

Ihr Vater packte seine Sachen im Schlafzimmer zusammen und kam mit zwei großen Koffern in die Küche. "So ich komme heute Nachmittag noch einmal wieder, um die Sachen aus dem Büro zu holen. Wenn es für dich okay ist, werde ich den Schlüssel benutzen und ihn dann hier lassen. Denn du wirst ja dann nicht mehr da sein, oder?" Seine Stimme klang sehr nüchtern. Es war kein Gefühl darin zu erkennen. Kiara hasste ihren Vater, für sein eiskaltes Verhalten zu ihrer Mutter. Kiaras Mutter nickte nur stumm und versuchte krampfhaft nicht in Tränen auszubrechen. Ohne ein weiteres Wort an seine Frau und seine Tochter zu sagen ging er mit seinen Koffern. Es wurde nun ernst, ihre Eltern wollten sich wirklich trennen. Für Kiara brach eine Welt zusammen, aber sie wollte für ihre Mutter, die am Boden zerstört war, stark sein. Kiara und ihre Mutter wollten nicht da sein, als ihr Vater seine Sachen holen wollte. So beschlossen die beiden Frauen zu Kiaras Oma für die Stunden zu gehen. Ihre Mutter ha...

Scheidung?

Am nächsten Morgen stellte Kiara ihre Mutter zur Rede. Sie wollte wissen, ob sie es ernst gemeint hatte mit der Scheidung. Inständig hoffte Kiara das es nur ein Traum gewesen sei und das alles in ihrer Familie in Ordnung war. "Mama wieso streitest du immer mit Papa. Könnt ihr nicht wie früher zusammen leben. Vielleicht hat Papa ja viel in der Firma zu tun und tust ihm unrecht." Ihre Mutter konnte es nicht glauben, dass sich nun auch ihre Tochter sich gegen sie verschworen hat. Ihr blieb der letzte Bissen, ihres belegten Brötchens, stecken. Nach ein paar Schlücke vom Kaffee rutschte der Bissen hinunter und sie konnte ihrer Tochter antworten. "Kiara, Papa hat sich einfach verändert. Er ist nicht mehr der Mann, den ich geheiratet habe. Er ist nur noch arbeiten und kaum noch zu Hause. Was soll ich denn deiner Meinung nach sonst denken." In ihrer Stimme konnte man deutlich ihre Verzweiflung erkennen. "Liebst du ihn noch?" Die bohrenden Fragen von Kiara waren wi...

Raus mit dir

In letzter Zeit stritten sich Kiaras Eltern immer häufiger und lauter. Kiaras Vater verschwand immer öfters nach einem Streit und ihre Mutter vergrub sich dann in ihrem Schlafzimmer. Ihre Eltern achteten zwar darauf, dass sie ihre Streitigkeiten nicht von Kiara austrugen, doch sie vernahm die Spannung zwischen ihren Eltern wahr und auch die Streitereien nahm sie wahr. Wieder einmal kam ihr Vater sehr spät von einer Sitzung in der Firma nach Hause und ihre Mutter wartete in dem Wohnzimmer auf ihren Mann. Er hatte sich nach seiner Arbeit noch in einem Gasthof etwas gegöhnt und ließ seine Frau absichtlich etwas warten. Er wollte ihr absichtlich aus dem Weg gehen. Er hatte schon lange die Lust verloren, sich ständig zu rechtfertigen, wieso er erst so spät nach Hause kam. Einmal wieder wollte sich nach oben schleichen und einfach nur noch ins Schlafzimmer gehen und sich schlafen legen. Doch seine Pläne wurden von seiner Frau durchkreuzt. Als er an der Wohnzimmertür vorbeikam stand sie von ...

Ein anderes Thema

Liebe Leser, am 11. 07. 2010 ging einer meiner liebsten Menschen. Zu diesem Zeitpunkt, als ich es erfuhr, war ich bei meiner Familie zu besuch. Rückblickend war ich froh, dass ich bei ihnen war. Denn so konnte ich ihnen den Halt geben, den sie brauchten. Ich selbst habe aber meiner Meinung nach noch nicht richtig getrauert. Es gab zwar Momente, wo ich meine Emotionen nicht im Griff hatte, aber ich fing mich immer wieder sehr schnell. Der Mensch der von uns gegangen ist, war einer der bezauberndsten Menschen in meinen Leben. Die Person war mir sehr wichtig und deswegen verstehe ich nicht, wieso ich nicht richtig trauern kann. Ich versuche mich jeden Tag, nach dieser Nachricht, abzulenken. Egal ob ich mich in die Arbeit stürze oder mir eine andere Ablenkung suche. Ich habe Angst vor meinen eigenen Gedanken und wenn ich mich nicht ablenken kann, kommt der Schmerz über den Verlust hoch. Zudem denke ich immer wieder, dass dies ein schrecklicher Traum ist. Nur werde ich nicht wach. Es ist kl...